Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge – Abteilung Gedenkkultur und Bildung

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. ist eine humanitäre Organisation, die 1919 nach dem Ersten Weltkrieg gegründet wurde. Der Volksbund sucht und identifiziert im staatlichen Auftrag die deutschen Kriegstoten aus den Weltkriegen und pflegt heute gemeinsam mit internationalen Partnern über 830 Kriegsgräberstätten in 46 Ländern. Er betreut Angehörige und fördert zugleich die Begegnung junger Menschen an den Ruhestätten der Toten. Kriegsgräberstätten werden so zu Lernorten über die europäische Geschichte. Der Volksbund unterhält vier Jugendbegegnungs- und Bildungsstätten in Deutschland, Frankreich, Belgien und den Niederlanden

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Vergangene Veranstaltungen

01.11.2019 - 20.03.2020

Deutsch-Britischer Jugend-Kreativ-Wettbewerb „75“

Die Bonuskategorie "75" des internationalen Jugend-Wettbewerb „Impact of Conflict on Communities“ erinnert an das Ende des Zweiten Weltkrieges, das sich im Mai 2020 zum 75. Mal jährt. Mehr Informationen →

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27.01.2021 | 17:00 bis 19:00 Uhr

Gedenkspaziergang um den Flandernbunker

Der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar wird auch zu Pandemiezeiten vom Verein Mahnmal Kilian im und rund um den Flandernbunker begangen. Am 27. Januar 2021 wird der Kieler Flandernbunker in der Zeit von 17 bis 19 Uhr hell erleuchtet sein. Dabei kommt auch farbiges Licht zum Einsatz. Leider darf nicht, wie im vergangenen Jahr, zu einer Zusammenkunft am Flandernbunker eingeladen werden – vorbeigehen darf man dort allerdings. Daher lädt der Verein Mahnmal Kilian zu einem Abendspaziergang an der Kiellinie in der Wik rund um den Flandernbunker ein. Bilder der Aktion werden online unter www.mahnmalkilian.de sowie unter www.lichter-gegen-dunkelheit.de zu sehen sein. Die Idee zu dieser verbindenden Aktion stammt von der Gedenkstätte Haus der Wannsee-Konferenz in Berlin, wo im Januar 1942 der Holocaust besprochen wurde. Zugleich wird an diesem Abend des 27. Januar die erste Ausstellung in der 25-jährigen Geschichte des Vereins Mahnmal Kilian eröffnet, die (noch) nicht persönlich besucht werden darf: „Konfliktlandschaften“. Gezeigt werden künstlerische Installationen von Studierenden und Lehrenden der Universität Osnabrück, die sich in einem interdisziplinären Forschungsprojekt mit historischen Gewaltorten und Schlachtfeldern befassen. Historiker, Geologen, Archäologen, Physiker, Informatiker bis hin zu Künstlern und Kunstpädagogen widmen sich auf wissenschaftlichem Niveau jenen Orten, über die buchstäblich das Gras gewachsen ist, aber auch solchen, die im Fokus des öffentlichen Interesses stehen, wie die Gedenkstätten. So besuchte 2019 ein Arbeitsgruppe von HistorikerInnen und KünstlerInnen die Gedenkstätten Auschwitz, Birkenau, Krakow, Plazow und Monowitz in Polen. Man stieß dort auch auf jenen Steinbruch, der Steven Spielberg für seinen Film „Schindlers Liste“ gedient hatte. Mehr Informationen →

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