Stiftung Sächsische Gedenkstätten / Gedenkstätte Ehrenhain Zeithain

Die Gedenkstätte Ehrenhain Zeithain erinnert an die Opfer des Kriegsgefangenenlagers der Wehrmacht in Zeithain zwischen 1941 und 1945. Das Lager war vor dem Überfall des nationalsozialistischen Deutschlands auf die Sowjetunion im April 1941 eingerichtet worden. In dem Lager waren sowjetische, italienische, serbische, britische, französische und polnische Gefangene eingesperrt. Rund 25 000 bis 30 000 Kriegsgefangene verstarben in Zeithain. Die Gedenkstätte in Trägerschaft der Stiftung Sächsische Gedenkstätten versteht sich als Informations- und Bildungsstätte sowie als Anlaufstelle für Angehörige der ehemaligen Kriegsgefangenen.

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Vergangene Veranstaltungen

27.01.2020 - 03.02.2020 | 17:00 Uhr

Lichtinstallation „23.752“

In 2020 jährt sich im April zum 75. Mal die Befreiung des Kriegsgefangenenlagers Zeithain. Die Lichtinstallation „23.752“ weist auf die von der Wehrmacht im Kriegsgefangenenlager Zeithain begangenen Verbrechen hin. 23.752 markiert die Anzahl der namentlich bekannten Opfer, die im Lager verstarben. In Zeithain waren hauptsächlich sowjetische Kriegsgefangene und italienische Militärinternierte betroffen. Vor allem die sowjetischen Kriegsgefangenen gehören zu den vergessenen Opfern nationalsozialistischer Rassen- und Vernichtungspolitik. Die überdimensionierte Installation und die damit weit sichtbare Zahl erinnert an diese Opfergruppe. Die Installation befindet sich abseits jeglicher Urbanität auf dem freien Feld am historischen Ort eines Friedhofs des ehemaligen Lagers. Die Lichtinstallation ist in einem Umkreis von etwa 500 Metern und damit auch von der benachbarten Bundesstraße aus sichtbar. Mehr Informationen →

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