KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Die KZ-Gedenkstätte Neuengamme erinnert am historischen Ort an die 100000 Frauen und Männer, die von 1938 bis 1945 Häftlinge des KZ Neuengamme und seiner Außenlager waren. Als Gedenk- und Lernort bewahrt sie die Erinnerung an die Opfer des SS-Terrors und bietet viele Möglichkeiten der Beschäftigung mit den Ursachen und Folgen der NS-Herrschaft. Fünf Ausstellungen vermitteln die Geschichte des Ortes. Vermittlungsangebote möchten BesucherInnen im Hinblick auf das im Nationalsozialismus begangene Unrecht sensibilisieren, sind reflexionsorientiert und fördern ein kritisches Geschichtsbewusstsein. Im Haus des Gedenkens sind die namentlich bekannten Toten aufgelistet. Gelände und Ausstellungen sind größtenteils barrierefrei zugänglich.

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Vergangene Veranstaltungen

01.05.2020 | 18:00 bis 20:00 Uhr

Canto General von Pablo Neruda und Mikis Theodorakis

Lieder von Freiheit und Menschlichkeit. Der Canto General von Pablo Neruda in der Vertonung von Mikis Theodorakis spiegelt durch eine bildreiche Sprache und leidenschaftliche musikalische Klänge in künstlerischer Form die Sehnsucht des Menschen nach Freiheit, Menschlichkeit und Gerechtigkeit wider. Sowohl der Schriftsteller als auch der Komponist haben in ihren Heimatländern Chile und Griechenland politische Unfreiheit erlebt und persönliches Leid erlitten. Ihr Werk führt die SingAkademie Niedersachsen als Beitrag zum 75. Jahrestag der Befreiung der Konzentrationslager mit einem großen Chor von über 85 Sänger*innen, Solist*innen und mit einem Instrumental‐Ensemble sowie mit weiteren Chören auf. Zwischen den einzelnen Passagen des Werkes, die auf Spanisch gesungen werden, rezitiert ein Schauspieler die Texte in deutscher Übersetzung. Ort: KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Westflügel des ehemaligen Klinkerwerks (Nähe Bushaltestelle „KZ-Gedenkstätte – Klinkerwerk“) Tickets: 23 € bei der Konzertkasse Gerdes, Rothenbaumchaussee 77, 20148 Hamburg oder unter www.eventim.de. Veranstalter: SingAkademie Niedersachsen in Kooperation mit der KZ-Gedenkstätte Neuengamme Mehr Informationen →

02.05.2020 | 10:00 bis 13:00 Uhr

Erzähl- und Begegnungscafé

Ehemalige Häftlinge des KZ Neuengamme reisen aus zahlreichen Ländern nach Hamburg, um Anfang Mai 2020 in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme gemeinsam mit ihren Angehörigen ihrer Befreiung vor 75 Jahren zu gedenken. Wie ging ihr Leben nach der Befreiung weiter? Wie sollte ihrer Meinung nach zukünftig an das NS-Unrecht erinnert werden? Was möchten sie nachfolgenden Generationen mit auf den Weg geben? Dies und vieles mehr können Sie am 2. Mai 2020 in persönlichen Gesprächen mit Überlebenden im Rahmen eines Erzählcafés erfragen. Ort: KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Studienzentrum (Nähe Bushaltestelle „KZ-Gedenkstätte – Ausstellung“) Mehr Informationen →

02.05.2020 | 13:30 bis 15:00 Uhr

Ort der Verbundenheit

Der von Angehörigen entwickelte „Ort der Verbundenheit“ bietet die Möglichkeit, vormals im KZ Neuengamme inhaftierte Familienmitglieder zu würdigen und an sie auf dem Gelände der Gedenkstätte zu erinnern. Angehörige aus allen Ländern sind eingeladen, an diesem Projekt aktiv mitzuwirken. 13.30-15 Uhr: Projektvorstellung und Druckwerkstatt für Angehörige. 15 Uhr: Feierliche Einweihung des "Ort der Verbundenheit". Ort: KZ-Gedenkstätte Neuengamme. Veranstalter: KZ-Gedenkstätte Neuengamme in Kooperation mit dem Freundeskreis KZ-Gedenkstätte Neuengamme, der Arbeitsgemeinschaft Neuengamme und der Amicale Internationale KZ Neuengamme Mehr Informationen →

02.05.2020 | 18:00 bis 19:30 Uhr

Ein aufgeschobenes Leben

Edith Kraus, genannt Dita, wurde 1942 im Alter von 13 Jahren mit ihren Eltern zunächst in das Getto Theresienstadt, dann nach Auschwitz deportiert. Dort starb ihr Vater. Kurz darauf verschleppten die Nationalsozialisten Dita und ihre Mutter über Hamburger Außenlager des KZ Neuengamme in das Konzentrationslager Bergen-Belsen, wo ihre Mutter kurz nach der Befreiung verstarb. Dita kehrte allein nach Prag zurück, lernte dort Ota Kraus kennen und wanderte 1949 mit ihm nach Israel aus. Im Gespräch mit Ulrike Jensen (KZ-Gedenkstätte Neuengamme) berichtet Dita Kraus über ihr Leben vor, während und nach der Verfolgung. Sie spricht über ihre kürzlich erschienenen Memoiren und ihre Wünsche für ein zukunftsweisendes Gedenken an den Nationalsozialismus. Der Ort der Veranstaltung wird noch bekannt gegeben. Veranstalter: KZ-Gedenkstätte Neuengamme in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung Mehr Informationen →

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02.05.2020 | 20:00 bis 22:00 Uhr

Ein Abend mit dem Young Committee

Im Mai 2019 gründeten Nachkommen ehemaliger Häftlinge des KZ Neuengamme der dritten und vierten Generation das Young Committee der Amicale Internationale KZ Neuengamme (AIN). An diesem Abend zeigen Mitglieder des Young Committees aus verschiedenen Ländern mit künstlerischen Mitteln, was ihre Familiengeschichte für sie bedeutet und warum sie sich für eine nachhaltige Erinnerungskultur engagieren. Gesang und Klaviermusik laden zum Zuhören, Zeichnungen und Gedichte zum Betrachten ein. Der Ort der Veranstaltung wird noch bekannt gegeben. Veranstalter: Young Committee der Amicale Internationale KZ Neuengamme (AIN) in Kooperation mit der KZ-Gedenkstätte Neuengamme und der Friedrich-Ebert-Stiftung Mehr Informationen →

03.05.2020 | 10:00 Uhr

Gedenkveranstaltung anlässlich des 75. Jahrestages der Bombardierung der KZ-Schiffe in der Neustädter Bucht

Internationale Gedenkveranstaltung mit Überlebenden des KZ Neuengamme und seiner Außenlager. Ort: Cap-Arcona-Ehrenmal, Neustadt/Pelzerhaken. Veranstalter: Amicale Internationale KZ Neuengamme (AIN) in Kooperation mit der KZ-Gedenkstätte Neuengamme, der Stadt Neustadt/Holstein und der Arbeitsgemeinschaft Neuengamme Mehr Informationen →

03.05.2020 | 16:30 Uhr

Gedenkveranstaltung anlässlich des 75. Jahrestages des Kriegsendes und der Befreiung der Konzentrationslager

Internationale Veranstaltung mit Überlebenden und Angehörigen aus aller Welt. Die Veranstaltung beginnt mit einer Gedenkfeier im Westflügel des ehemaligen Klinkerwerks (Nähe Bushaltestelle „KZ-Gedenkstätte – Klinkerwerk“) und wird mit einer Kranzniederlegung am Internationalen Mahnmal fortgesetzt (Nähe Bushaltestelle „KZ-Gedenkstätte – Mahnmal“). Mehr Informationen →

04.05.2020 | 10:00 Uhr

Öffentliche Zeitzeugengespräche mit Überlebenden des KZ Neuengamme und seiner Außenlager

In öffentlichen Veranstaltungen berichten KZ-Überlebende aus verschiedenen Ländern über ihre Haftzeit, ihre Überlebensstrategien und ihr Engagement gegen das Vergessen nach 1945. Dies ist eine der letzten Gelegenheiten, mit den angereisten Zeitzeuginnen und Zeitzeugen ins Gespräch zu kommen, ihre Geschichten zu hören und ihnen Fragen zu stellen. Ort: KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Studienzentrum (Nähe Bushaltestelle „KZ-Gedenkstätte – Ausstellung“). Anmeldung für Schulklassen nötig bei Ulrike Jensen (E-Mail: ulrike.jensen@gedenkstaetten.hamburg.de, Tel.: +49 (0)40 428 131 519). Mehr Informationen →

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27.01.2020 | 17:00 bis 18:00 Uhr

Erinnerung an den Jahrestag der Befreiung des KZ Auschwitz

Zum 75. Mal jährt sich der Tag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz durch die Rote Armee. Dies bedeutete nicht das Ende von Verfolgung, Mord, Ausbeutung und Unterdrückung zehntausender Menschen, die weiterhin in Konzentrationslagern wie Neuengamme inhaftiert waren. Gerade in den letzten Monaten des Krieges starben tausende Häftlinge. Wir erinnern, zeitgleich mit anderen Gedenkstätten an Orten von NS-Verbrechen, mit einer Lichtinstallation und Zitaten am internationalen Mahnmal an das Leid der Häftlinge vor 75 Jahren.  Mehr Informationen →

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