Gedenk- und Dokumentationsstätte KZ Drütte

Die Gedenk- und Dokumentationsstätte KZ Drütte in Salzgitter wurde am 11. April 1994 eröffnet und befindet sich in einem Teil des ehemaligen Block IV des Konzentrationslagers. Dieses wurde im Oktober 1942 als Außenlager des KZ Neuengamme eingerichtet und bestand bis zur Räumung des Lagers im April 1945. Die Häftlinge wurden bei den Reichswerken „Hermann Göring“ in der Rüstungsproduktion eingesetzt, wo sie hauptsächlich Granatköpfen mit einem Durchmesser von 8,8 cm herstellen mussten. Mehrere hundert Häftlinge verloren bis Kriegsende im KZ Drütte ihr Leben. Die Erweiterung der Gedenkstätte sowie die Eröffnung einer neuen Ausstellung, welche den Rest des ehemaligen Block IV und das Krankenrevier umfasst, ist für Herbst 2022 geplant.

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