Stiftung Sächsische Gedenkstätten | Gedenkstätte Pirna-Sonnenstein

Die Gedenkstätte erinnert an die Menschen, die in den Jahren 1940 und 1941 in der nationalsozialistischen „Euthanasie“-Tötungsanstalt Pirna-Sonnenstein zu Tode gekommen sind. 13 720 Menschen mit psychischen Krankheiten oder geistigen Behinderungen sowie mindestens 1 031 Häftlinge aus Konzentrationslagern wurden in der ehemaligen Heil- und Pflegeanstalt Sonnenstein in einer Gaskammer ermordet. Ärzte der „Aktion T4“ hatten sie als „lebensunwert“ stigmatisiert. Die Dauerausstellung informiert über die Hintergründe und Strukturen der nationalsozialistischen Krankenmorde. Im Keller sind die Überreste der ehemaligen Tötungsanstalt zu besichtigen.

Kontakt

Vergangene Veranstaltungen

27.01.2020 | 17:00 bis 18:00 Uhr

Beleuchtun der Kriegsgräberstätte und Vortrag: „Der Todesmarsch der Häftlinge des KZ-Außenlagers Schwarzheide“

Vortrag von René Misterek zu den Todesmärschen aus dem KZ-Außenlager Schwarzheide nach Theresienstadt, die durch die Sächsische Schweiz führten.

keine Anmeldung erforderlich

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