Stiftung Sächsische Gedenkstätten | Dokumentations- und Informationszentrum (DIZ) Torgau

Im Zweiten Weltkrieg war Torgau das Zentrum der nationalsozialistischen Militärjustiz. Etwa 60.000 Soldaten und Zivilisten warenin den Kriegsjahren in den beiden Wehrmachtgefängnissen Fort Zinna und Brückenkopf inhaftiert. Zudem verlegte Mitte 1943 das oberste Militärgericht, das Reichskriegsgericht, seinen Sitz nach Torgau. Nach 1945 bestanden in Torgau zwei sowjetische Speziallager. Von 1950 bis 1990 betrieb die DDR dort ein Gefängnis. Das Dokumentations- und Informationszentrum (DIZ) Torgau zeigt diese Geschichte in der Dauerausstellung "Spuren des Unrechts". Es bietet zahlreiche Formate der Bildung und Vermittlung an. Der Gedenkort der Stiftung Sächsische Gedenkstätten vor dem Fort Zinna erinnert heute an die Opfer der Wehrmachtjustiz und der politischen Haft in der SBZ/DDR.

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Vergangene Veranstaltungen

04.05.2020

Veranstaltung der Stiftung Sächsische Gedenkstätten zum Gedenken an das Ende des Zweiten Weltkriegs vor 75 Jahren

Grußwort: Dr. Peter Tauber, Parlament. Staatssekretär des Bundesministeriums für Verteidigung; Gedenkrede: Prof. Jörg Baberowski, HU Berlin Mehr Informationen →

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