Gedenkstätte KZ Bisingen – Museum

 Das KZ Bisingen, das vom August 1944 bis April 1945 bestand, war ein Außenlager des KZ Natzweiler im Elsass. Im Rahmen des „Unternehmens Wüste“, einem späten Projekt des NS-Rüstungsministeriums, mussten KZ-Häftlinge unter unmenschlichen Bedingungen Ölschiefer zur Treibstoffgewinnung abbauen. In den acht Monaten seines Bestehens kamen mindestens 1187 Menschen dabei ums Leben. Die Gedenkstätten in Bisingen erinnern an die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft und bieten darüber hinaus Anknüpfungspunkte für aktuelle Fragestellungen. In Kooperation mit der Gemeinde organisiert der Verein Gedenkstätten KZ Bisingen Führungen, Workshops, Veranstaltungen etc. Er versteht sich dabei als Ort der historisch-politischen Bildung.

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Vergangene Veranstaltungen

27.01.2020 | 17:00 Uhr

„Aufschub“ – ein Film aus dem KZ Westerbork

Der im niederländischen Lager Westerbork gefangene deutsch-jüdische Fotograf Rudolf Breslauer bekam vom Lagerkommandanten Gemmerker 1944 den Auftrag, den Alltag der Lager-Gefangenen zu dokumentieren. Aus diesem Material hat Harun Farocki einen 40-Minuten-Film zusammengestellt, den er „Aufschub“ betitelt: Er zeigt u.a. auch das geschäftige Treiben auf dem Bahnsteig zur letzten Station. Breslauer selbst wurde wenige Tage später von dort aus auch deportiert und ermordet. Mehr Informationen →

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