Gedenkort Schulbank Schiller-Gymnasium

Am 11. November 1938 wurden die letzten jüdischen Schüler des Schiller Realgymnasiums auf Anordnung des Oberbürgermeisters „ausgeschult“. Die Arbeitsgemeinschaft „Erinnern“ recherchierte das Schicksal der ehemaligen Schüler und richtete diesen Gedenkort ein. Die Erinnerung an die nationalsozialistischen Verbrechen und Initiativen zum Schutz und Erhalt einer demokratisch verfassten (Schul-)Gesellschaft sind seit 2013 fester Bestandteil des Schullebens. Deswegen beteiligen wir uns an der Aktion.

Kontakt

  • Gedenkort Schulbank Schiller-Gymnasium Schillerstraße 125-127, 10623 Berlin, 10625 Berlin
  • www.sgym.de

Vergangene Veranstaltungen

26.01.2021 - 28.01.2021

Gegen das Vergessen – Erinnern für die Zukunft Gedenken der Opfer des Nationalsozialismus in Sasel

Angesichts der Corona Pandemie wird die diesjährige öffentliche Gedenkveranstaltung am 27. Januar am Mahnmal des ehemaligen KZ Außenlager Sasel im Petunienweg /Ecke Feldblumenweg nicht in der bisherigen Form stattfinden können. Die Veranstalter, der Verein "Begegnungsstätte Poppenbüttel e.V.", werden der Opfer des Nationalsozialismus und der auch hier im beschaulichen Sasel im KZ 500 inhaftierten und zum Teil umgekommenen Frauen dadurch gedenken, dass viele Mitglieder des Vereins im Laufe des Tages eine Blume, ein Gesteck, oder auch einen kleinen Text am Mahnmal niederlegen oder eine Kerze anzünden. Am Abend werden im Rahmen der bundesweiten Aktion "Lichter gegen die Dunkelheit" der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannseekonferenz in Berlin wie bereits im letzten Jahr zusätzlich weitere Leuchten am Mahnmal aufgestellt. "Gerade angesichts zunehmender und bedrückender Fälle von Gewalt, Diskriminierung , Antisemitismus und rechten Bewegungen in unserer Zeit halten wir es für unvermindert geboten, die unfassbaren Vorgänge zu Zeiten des Nationalsozialismus mahnend wach zu halten - auch in diesem, unserem Stadtteil" so die Vertreter*innen des Vereins. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, sich am 27. Januar oder am Tag davor oder danach mit einer kleinen Geste an dieser sehr individuellen Form des Gedenkens zu beteiligen.

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